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Konfigurator für Druckluftmembranpumpen

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Mechanische Dichtungen einer Pumpe

8 Februar 2019

Eine mechanische Dichtung ist ein Teil, das dazu dient, zwei Umgebungen zu trennen, zwischen denen es zu keinem Austausch des Fördermediums kommen darf.

O-RING

Als O-Ring wird üblicherweise ein Ring mit kreisförmigem Querschnitt bezeichnet, der als mechanische Dichtung oder Versiegelung eingesetzt wird. Er wird speziell entwickelt, um in dafür vorgesehene Sitze oder Aufnahmen gelegt und beim Zusammensetzen von zwei oder mehreren Bauteilen zusammengedrückt zu werden.
Die Verbindung der Teile, zwischen die der O-Ring gelegt wird, kann statisch (wenn die beiden Elemente sich nicht gegeneinander bewegen) oder dynamisch (wenn es hingegen zu Bewegungen kommt) sein.
Dynamische O-Ringe müssen aufgrund der Reibung und somit der entstehende Wärme entsprechend geschmiert werden.

O-Ringe können je nach dem Fördermedium, mit dem sie in Kontakt geraten, aus zahlreichen Materialien hergestellt werden.
Im Normalfall handelt es sich um Elastomere (elastische Materialien, um Verformungen standzuhalten und eine angemessene Dichtung sicherzustellen), häufig trifft man jedoch auch auf steifere Materialien (z. B. PTFE)

Bei der Planung der Auflageflächen ist darauf zu achten, fein gearbeitete Sitze ohne Unebenheiten und Gussnähte zu schaffen, die entsprechend den detaillierten Angaben in den Handbüchern dimensioniert sind.

GLEITRINGDICHTUNGEN

Im Allgemeinen wird für Kreiselpumpen diese Dichtungsart verwendet.

Anhand dieses Teils soll die Einlasskammer des Fördermediums von den mechanischen Elementen wie dem Motor, der Welle etc. getrennt werden.

Sie kommt vor allem dann zur Anwendung, wenn die Pumpe Fördermedien mit schwebenden Festpartikeln fördert, deren Anteil jedoch, selbst wenn von einer Kreiselpumpe die Rede ist, gering zu halten ist.

Die Abbildung zeigt im Schnitt eine von Debem hergestellte Kreiselpumpe mit Gleitringdichtung.
Rot eingerahmt die mechanische Gleitringdichtung, die aus folgenden Elementen besteht:

  • Ring aus Silizium (grau) oder auf Wunsch aus einem anderen Material, komplett mit O-Ring (fester Bestandteil)
  • Ring aus Keramik (weiß) oder auf Wunsch aus einem anderen Material, komplett mit O-Ring, auf dem Balg befestigt
  • Balg aus flexiblem PTFE
  • Feder aus AISI 316, die die Ausdehnung des Balgs und somit einen Druck zwischen den beiden Dichtungsringen sicherstellt

Balg, Feder und Keramikring bilden eine einzige Baugruppe, die sich fest auf der Pumpenwelle dreht, auf der das Laufrad befestigt ist.

Die Schmierung der beiden Ringe wird direkt durch das Fördermedium sichergestellt, das einen Mikrofilm bildet, durch den Rollwiderstände verringert werden können.

LIPPENDICHTUNGEN

GIm Allgemeinen wird für Kreiselpumpen diese Dichtungsart verwendet.

Anhand dieses Teils soll die Einlasskammer des Fördermediums von den mechanischen Elementen wie dem Motor, der Welle etc. getrennt werden.

Die Abbildung zeigt im Schnitt eine von Debem hergestellte Kreiselpumpe mit Lippendichtung.

Sie wird hauptsächlich für Anwendungen herangezogen, die weniger belastend sind als die vorige, und kann aus Viton oder EPDM (oder je nach Hersteller aus anderen Materialien) hergestellt sein.

Es handelt sich dabei um eine feste mechanische Dichtung, in der sich die Welle der Pumpe dreht.

Sie bedarf keiner Schmierung, wohl aber einer gewissen Kühlung, die durch das gepumpte Fördermedium sichergestellt werden muss.

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