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Konfigurator für Druckluftmembranpumpen

Konfigurator für Druckluftmembranpumpen

Selbstansaugende Pumpe

12 Februar 2019

Zuerst die Definition des Begriffs der Selbstansaugung.

In der Hydraulik wird der Begriff der Selbstansaugung häufig mit Hydraulikpumpen assoziiert. Darunter wird ihre Fähigkeit, die in den Leitungen vorhandene Luft anzusaugen und das Fördermedium aus Höhen von maximal 6 Metern zu entnehmen und zu verlagern, verstanden.

In der Praxis muss die Pumpe zuerst durch eine Öffnung (Klappe) am Körper der Pumpe mit dem fraglichen Fördermedium befüllt werden (die Kammer, in der sich das Laufrad befindet). Danach kann sie aktiviert werden, wodurch eine Turbolenz entsteht, durch die das Fördermedium hochsteigen und die Luft aus den Rohrleitungen verdrängen kann.

Es gibt verschiedene Methoden zur Herbeiführung dieses Ansaugvorgangs, wobei am häufigsten ein Behälter mit einem Fassungsvermögen, das mindestens der zum Befüllen der Saugleitung erforderlichen Flüssigkeitsmenge entspricht, parallel zur Verbraucherlinie vorgesehen und ein Rückschlagventil vor der Pumpe eingesetzt werden, um den Vorgang nicht bei jeder Inbetriebnahme der Pumpe wiederholen zu müssen.

Bei der Beschreibung des Ansaugvorgangs wurde bewusst auf Kreiselpumpen Bezug genommen, wobei jedoch auch andere Pumpenarten mit diesem Begriff verknüpft werden können, wie vor allem Verdrängerpumpen (Membran-, Schlauch-, Kreiskolben-Verdrängerpumpen etc.).

Debem bietet ein vollständiges Angebot an rein druckluftbetriebenen Doppelmembran-Verdrängerpumpen.

Die Funktionsweise der Pumpenserien Cubic und Boxer macht den parallel zur Pumpe angeordneten Behälter überflüssig.

Nachstehend wird die spezielle Funktionsweise der Pumpen der Serie Boxer beschrieben, die sich im Vergleich zu den üblichen elektrisch betriebenen Pumpen durch etliche Vorteile auszeichnet.

Die Zuführungsluft strömt konstant in das Pumpeninnere (Einlass A) und löst somit den Pumpvorgang aus.

Situation 1: die Membran „zieht sich zurück“ (linke Abbildung) und generiert ein Vakuum, die Kugel auf der Ansaugseite wird durch die Sogwirkung des Fördermediums hochgehoben, sodass das Fördermedium selbst (auch Luft im Falle der Inbetriebnahme der Pumpe) die Kammer füllen kann.

Situation 2: die Membran „schwillt an“ (füllt sich, rechte Abbildung) und drückt das Fördermedium aus der Pumpe, wobei die Kugel auf der Druckseite hochgehoben und gleichzeitig die Kugel auf der Saugseite nach unten gedrückt werden, wodurch der Durchlass geschlossen wird.

Dank dieser Funktionsweise kann das Fördermedium auch angesaugt werden, wenn die Pumpe nicht gefüllt ist. Dabei wird die Bewegung der Kugeln genutzt, die zur Herstellung des Vakuums in der Ansaugleitung als Rückschlagventile verwendet werden (obwohl sie es nicht wirklich sind, da sie nicht immer die absolute Dichtheit auf Dauer sicherstellen).

Die Zielsetzung entspricht somit jener einer normalen Kreiselpumpe, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Membranen speziell dafür entwickelt und konstruiert wurden, um der mechanischen Belastung während des Ansaugvorgangs standzuhalten, wann immer dies erforderlich ist (auch ohne Behälter).

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